- Derische Nachrichten -

Der Schreiber des "Weidener Kuriers" zu Trallop, Dankward Lichtenfold, übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit der durch legitimierte Boten der regierenden Adligen an die Nachrichtenstelle übermittelten Mitteilungen!

01 Rondra 1028 BF (35 Hal / 2520 Horas)
Langerwartete Niederkunft - zwei gesunde Nachkommen bereichern Gräflich Espen
Anstelle großer Worte soll hier die Anzeige des glücklichen Elternpaares für sich selbst sprechen:
Zwei kleine Flammen entzündeten sich in der Dunkelheit,
mögen die Götter über sie wachen
und sie zum Wohle und Schutz Weidens lodern lassen,
auf daß sie weithin sichtbar hell und stark leuchten
und ihr Licht, ihre Wärme, Trost und Freude verbreiten.


Hiermit geben wir,
Ulfbert Meiler von Eichenbach, Meier zu Gräflich Espen
sowie
Rondaria von Spillenstein-Meiler von Eichenbach, Edle zu Brauningen
die Geburt unserer Zwillinge
Rondrian-Eslam
und
Mira-Farlgard
bekannt.

::: Gulnizia di Belhamèr :::
    (KvJ)

27 Peraine 1026 BF (33 Hal / 2518 Horas)
Goblinverordnung aufgehoben!
Ab sofort darf jeder Rotpelz, der sich in Schwarzenstein blicken lässt, anstandslos erschlagen werden, es sei denn, er ist als Unterhändler gekennzeichnet und verhält sich selbst auch entsprechend friedlich.
::: Siegel des Thûan Fîrnbold von Erlbach :::
    (hjk)

05 Phex 1026 BF (33 Hal / 2518 Horas)
Erlass betreffend die Goblins zu Schwarzenstein
Höret, höret!
Hiermit sei kundgetan folgender Erlass welch ab soforten Gültigkeit habe zu Schwarzenstein zu Weiden:
Auf dem Boden Unseres Landes Schwarzenstein ist es bis auf Widerruf verboten einen Goblin zu erschlagen, welchselbig sich friedfertig verhalte. Jedwede Person, welche dies dennoch tue, ist - je nach Schwere und den Auswirkungen des Falles - mit dem Tode zu bestrafen, mindest jedoch für ein Halbdutzend der Götterläufe zur Zwangsarbeit in den Brüchen zu Schiefersbruch zu verurteilen. Mit den Orken im Westen und den Dämonenknechten im Süden kann sich Weiden keine dritte Kriegsfront leisten. So gilt es zurzeiten jegliche Eskalation zu vermeiden, welch der Rotpelz als Grund vorgeben könne, die "Große Jagd" - wie sie den Krieg heißen - anbrechen zu lassen.
Hier sei auch insbesondere der Fremde gewarnt, welcher meine, einfach einen Rotpelz erschlagen zu können, um danach munter von dannen zu ziehen, während die Rache für solch unbedacht Tat auf Unsere Bauern zurückfalle. Dessenthalben seien auch all diejenigen Personen zu ergreifen und gleich obigen Strafmaßes abzuurteilen, von denen bekannt werde, dass sie außerhalb Unserer Lande einen Rotpelz grundlos erschlagen hätten, sobald sie ihren Fuß auf Unseren Boden setzen, da der Rotpelz in seinem Blutdurste auch vor einem Grenzstein nicht Halt machen werde.
Gegeben Anfang Phex 1026 BF zu Burg Schwarzensteyn zu Schwarzensteingrund zu Schwarzenstein
::: Thûan von Erlbach aus dem Hause des Fîrnbold, Baron zu Schwarzenstein etc.pp. :::
    (hjk)

10 Boron 1026 BF (33 Hal / 2518 Horas)
Erlass betreffend den Turm des Sarasto zu Nordheim
Der Schreiber ihrer Hochgeboren Ilsewude von Spillenstein-Harffenberg-Binsböckel, Vogtin von Herzöglich Nordheim und Baronin zur Bollinger Heide tut kund und zu wissen: Der verlassene Turm im Norden Waldens, genannt "Turm des Sarasto", sowie die unmittelbare Umgebung davon wurden im Auftrag der Vogtin von zahlreichen Hinterlassenschaften diverser Besucher gereinigt und unterliegen ab sofort der Aufsicht eines ehrenamtlichen Turmwächters, welcher förderhin für die Pflege und Reinhaltung der Ruine verantwortlich zeichnet. In dieses Amt wurde zunächst der waldener Schankwirt Jarlan Eschensee berufen, welcher sich darob mit Fug und Recht "Turmschulze" nennen darf, was ihm auch beurkundet und gesiegelt wurde.
Hiermit werden alle Besucher des Turmes aufgefordert, ihre Abfälle künftig wieder mit sich zu tragen und die Ruine in tadellosem Zustand zu erhalten. Der Turmschulze ist befugt, Zuwiderhandlungen angemessen ahnden zu lassen.
::: Alrik Wettwater, Hofschreiber zu Herzöglich Nordheim :::
    (KvJ/thg)

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