- Lehenswappen der Grafschaft Baliho -

Grafschaft Baliho



Silbernes Wagenrad auf rotem Grund, darüber die Kaiserkrone; silberner Bär und roter Fuchs als Schildhalter.

Das Wagenrad steht für den Streitwagen der Herrin RONdra, wurde doch bis vor einigen Götterläufen in der Kriegerakademie zu Baliho noch die Kunst des Streitwagenlenkens gelehrt. Auch die Farben zeugen von der klassischen, weidener Verbundenheit mit der Himmelsleuin.
Die Schildhalter bekunden die Zugehörigkeit zu Herzogtum und Kaiserhaus. Bis vor einigen Jahren waren die Balihoer ja noch direkte Untertanen seiner kaiserlichen Majestät des Reichsbehüters, bis nach seinem Tode die Grafschaft Baliho wieder zurück an das Herzogtum Weiden fiel.

Herzoglich Nordheim

Geteilter Schild. Oben silberner Bär auf Grün, unten goldener Falke auf Blau, darüber ritterlicher Gestechhelm mit wachsendem Adler. Als Schildhalter rechts Bär, links Antilope.

Reichserzstadt Baliho



Zwei silberne Wagenräder vor rotem Grund, darüber eine Mauerkrone.

In Anlehnung an das Wappen der Grafschaft selbst, führt auch die Reichserzstadt Baliho die Streitwagenräder.

Gräflich Espen



Dreigeteilter Schild, oben ein rotes Wagenrad auf rotem Grund, unten links ein silberner Bach auf grünem Grund, unten rechts eine grüne Eiche auf güldenem Grund. Darüber ein gehörnter Topfhelm. Bär und Wolf als Schildhalter.

Baum und Bach sind Teile des Familienwappens derer von Eichenbach, die die Meier von Espen stellen. Um zu zeigen, daß das Lehen ein gräfliches ist, wird der Schild vom Wappen der Gft. Baliho am Schildhaupt beherrscht.

Baronie Kornfelden
Gut Unterdachsberg



Silbernes Roß vor braunem, kahlem Baum vor grünem Grund. Darüber ein Stern in Scharlach. Tulamidische Ornamente dienen als Schildhalter.

Dieses für Weiden sehr ungewöhnliche Wappen ist auch das des Junkers Erbald, des Herrn dieses Lehens. Leider konnten in den Archiven keine Erklärungen für die Symbole gefunden werden. Es gilt also noch, die Bedeutungen zu hinterfragen.

Baronie Teichenberg



Silberner Orkenhauer auf grünem Grund, gehalten von Bär und Fuchs. Darüber die Baronskrone.

Der Orkenzahn in diesem Wappen zeigt eine uralte Trophäe, die einstmals der erste Träger dieses Wappens aus einem Kampfe wider die Schwarzpelze errungen hatte. Voller Blutdurst hatte der Ork seine Fänge in den Arm des Recken gerammt, doch konnte ihm der Kopf abgeschlagen werden. Der noch im Arm steckende und dann von einem Medicus entfernte Hauer wurde zum Talisman des Helden und so zum Wappenbild.
Die Schildhalter zeigen die Treue zu Herzogtum und Kaiserhaus.

Baronie Menzheim



Schräglinks geteilt, oben rechts ein silberner Schlüssel auf purpurnem Grund, unten links ein silberner Ifirnsstern auf grauem Grund. Als Schildhalter dienen zwei nach außen blickende Ritter.

Dieses Wappen ist eine Verbindung des alten Schildes von Menzheim, dem Schlüssel auf Purpur, mit dem Zeichen seiner Hochgeboren, Baron Rissan von Menzheim. Der Ifirnsstern ist Symbol für die Herkunft des Barons aus dem hohen Norden, ist er doch norbardischer Herkunft.
Die Ritter zeigen sowohl die Wehrhaftigkeit des Lehens, als auch die gut gedeihende Pferdezucht von Tralloper Riesen.

Baronie Perainenstein



In rot und grün geviertelter Schild. Oben rechts eine silberne Weide auf Grün, oben links ein silbernes Wagenrad auf Rot, unten rechts ein silbernes Einhornhaupt auf Rot, unten links ein silberner Brunnen auf grünem Grund. Darüber ein Topfhelm mit Einhornkopf und Baronskrone.

Dieser Schild kombiniert Elemente des Binsböckel-Wappens mit denen der Brn. Perainenstein. Deswegen ist der Schild der Baronie auch der der Familie von Brauningen-Binsböckel, deren Mitglied Borckhart, der Baron des Lehens, ist.
Weide und Rad zeigen die Einbindung in Herzogtum und Grafschaft. Der gen Rahja blickende Einhornkopf ist seit jeher Symbol der Familie Binsböckel, und der Brunnen steht für die Stadt Auen. Hier herrschte lange Zeit erheblicher Wassermangel worauf nun der Gott Efferd hohes Ansehen genießt. Auch gilt Efferd als der Schutzgott derer von Binsböckel.

Baronie Bollinger Heide



Schräglinks geteilt, oben rechts eine silberne Weide auf Grün, unten links ein silbernes Einhornhaupt auf Schwarz. Darüber ein Topfhelm mit Baronskrone und Einhornkopf.

Dieses Baroniewappen ist zugleich der Schild des Barons selbst, Hochgeboren Knorrhold von Harffenberg-Binsböckel.
Die Weide zeigt die Zugehörigkeit zum Herzogtum, der Einhornkopf vor schwarzem Grund symbolisiert diesen Zweig der weitverzweigten Familie Binsböckel.
Auch der alte Leitsatz derer von Binsböckel ist zu sehen, der kürzlich in "Imperio tueri" geändert wurde.

Burg Wieselfingen



Grüner Habichtkopf nach links schauend auf silbernem Grund.

Seine Wohlgeboren Junker Raul von Wieselfingen hat dieses Wappen aus seiner alten Heimat Almada ins Weidensche mitgebracht. Der Habichtkopf ist in Almada seit langem das Wappenbild seiner Familie. Um es den weidener Begebenheiten anzupassen, hat seine Wohlgeboren die Farben des Herzogtums auch für sein Lehen gewählt.

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© by Thorsten Grube, 2003