- Der Sichelstieg-Feldzug -

Dabei handelt es sich um eine vom Baron der Bollinger Heide 30 Hal initiierte militärische Kampagne, die die vollständige Befreiung der tobrischen Baronie Eisenrath zum Ziel hatte, welche die tobrische Seite des Sichelstieges kontrolliert und die einige Monate zuvor von Truppen des Heptarchen Galotta besetzt worden war.
Der vom Baron zusammengestellte Kriegszug hatte eine Gesamtstärke von anfangs etwa 230 Streitern (später gar knapp 300) und bestand im wesentlichen aus Angehörigen der weidener Ritterschaft, der Rundhelme, verschiedener Rondraorden sowie etwas mehr als einem Dutzend Zwerge.
Nach einem ersten Scharmützel auf dem Sichelstieg gegen zwei Drachen und einer größeren Anzahl Goblins teilte sich der Heerzug nach der Überquerung des Stieges. Ein kleinerer Teil bildete einen Sperriegel an der vom Sichelstieg abzweigenden Straße zur vom Feind besetzten Feste Tobelstein, während die Hauptstreitmacht weiter auf Dorf und Wehrturm Meilersruh vorrückte, welche das Endziel des Feldzuges darstellten.
Nach schweren und verlustreichen Kämpfen konnten beide Punkte schließlich erobert werden. In der Zwischenzeit war das an der Tobelstein-Straße postierte Detachement schweren Angriffen ausgesetzt und konnte erst von der nach der Einnahme Meilersgrunds zur Hilfe herbeieilenden Hauptmacht vor dem völligen Zusammenbruch bewahrt werden.
Der Feldzug selbst war demnach ein voller Erfolg, da der östliche Sichelstieg sowie Dorf und Turm Meilersruh dem Feind entrissen und damit wieder eine durchgehende Verbindung zwischen Weiden und Tobrien hergestellt werden konnte.
Nichtsdestotrotz mußten die Weidener und ihre Verbündeten beträchtliche Verluste hinnehmen: Insgesamt 73 von ihnen blieben tot auf dem Felde zurück, also gut ein Viertel aller Truppen.

Artikel über den Ablauf dieses Feldzuges kann man in den Aventurischen Boten 90-93, den Nummern 1 & 2 des Tobrischen Wolfshorns, sowie den Ausgaben 14 & 16 des Fantholi nachlesen.

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© by Thorsten Grube, 2003